Britta Klingberg, LL.M. (London)

Britta Klingberg, LL.M. (London)

Britta Klingberg ist  seit 2004 als Rechtsanwältin im gewerblichen Rechtsschutz tätig und Associate Partner bei Fechner. Sie schloss sich der Kanzlei Fechner an, nachdem sie über 10 Jahre praktische Erfahrungen als Anwältin in einer international renommierten IP-Boutique sowie als Syndikusanwältin für Intellectual Property und E-Commerce im Modeunternehmen TOM TAILOR gesammelt hatte. Britta Klingberg ist Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz.

Britta Klingberg studierte in Osnabrück und Hannover, wo sie 2000 das Erste juristische Staatsexamen ablegte. Den Schwerpunkt ihres anschließenden LL.M. Studiums am Queen Mary College der University of London sowie des Referendariats in Düsseldorf bildeten die Bereiche Wirtschaftsrecht und gewerblicher Rechtsschutz.

Durch ihre langjährige Praxis verfügt Britta Klingberg über breite Expertise im deutschen und internationalen Marken- und Kennzeichenrecht, Urheber- und Designrecht, Wettbewerbs- und Werberecht, Verlagsrecht sowie im Internet-, Domain- und E-Commercerecht.

Britta Klingberg entwickelt für ihre deutschen und internationalen Mandanten globale Anmeldestrategien insbesondere für Marken und Designs und verfügt über große Erfahrung im Management weltweiter IP Portfolien sowie in den Bereichen IP Clearing / Recherchen und Risikomanagement. Sie begleitet die Entwicklung und den Launch neuer Marken und Produkte in strategischer und juristischer Hinsicht.

Daneben umfasst ihr Tätigkeitsspektrum die Gestaltung von komplexen Verträgen (z. B. Lizenz-, Verlags-, Agenturverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen) und die gerichtliche sowie außergerichtliche Durchsetzung und Verteidigung der Rechte ihrer Mandanten. Britta Klingberg hat umfassende praktische Erfahrungen bei der Führung von Gerichtsprozessen durch alle deutschen und europäischen Instanzen bis zum EuGH, von Verfahren vor dem Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum (EUIPO), dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), dem Bundespatentgericht (BPatG), Domain-Dispute-Verfahren vor dem WIPO Arbitration and Mediation Center und dem ADR Court für .eu-Domains. Sie entwickelt zudem effektive globale Strategien im Kampf gegen Produktpiraterie und Parallelimporte einschließlich der Stellung von EU-Grenzbeschlagnahmeanträgen und koordiniert EU-weite Grenzbeschlagnahmeverfahren.

Britta Klingberg schult in-house Designer und Markenentwickler insbesondere zu Themen rund um die Bereiche (Agentur-) Haftung und rechtliche Aspekte bei Entwicklung und Launch neuer Produkte und Marken und ist Vortragende in Fachanwaltskursen für gewerblichen Rechtsschutz.

Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge in der Fachpresse im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und wurde in „Kanzleien in Deutschland – Deutsche Wirtschaftsanwälte“ Nomos Verlag 2013 und 2014 genannt.

Britta Klingberg ist Mitglied der GRUR und des Chartered Institute of Trademark Attorneys (CITMA), London.

Publikationen:

  • Zeichenähnlichkeit zwischen Darstellungen von Fantasiewesen – Anmerkungen zum Urteil des EuG v. 15.03.2018 – T-151/17, GRUR-Prax 2018, 187
  • Weites Ermessen des EUIPO bei verspätet vorgebrachtem Beweismittel – Anmerkungen zum Urteil des EuG v. 05.07.2017 – T-306/16, GRUR-Prax 2017, 467
  • Werbung mit Designpreis ohne Fundstellenangabe – Anmerkungen zum Urteil des OLG Köln v. 24.05.2017 – 6 U 203/16, GRUR-Prax 2017, 363
  • Streitwert bei Verletzung gesetzlicher Informationspflichten – Anmerkungen zur Entscheidung des OLG Celle v. 08.02.2016 (13 W 6/16), GRUR-Prax 2016, 205
  • Verwechslungsgefahr zwischen real,- und POLLO REAL – Anmerkungen zum BPatG Beschluss v. 17.02.2016 (26 W (pat) 37/13), GRUR-Prax 2016, 170
  • Keine Verwechslungsgefahr zwischen UNIT 4 und UNIT01- Anmerkungen zum BPatG Beschluss v. 11.11.2014, GRUR-Prax 2015, 124
  • Werbung mit maximaler Übertragungsgeschwindigkeit irreführend – Anmerkungen zum Urteil des OLG Köln v. 27.03.2015 – 6 U 134/14, GRUR-Prax 2015, 265
  • Wort-/Bildmarke „Kidz only“ für Atomuhren unterscheidungskräftig – Anmerkungen zum BPatG Beschluss v. 09.2014 – 24 W (pat) 8/14, GRUR-Prax 2014, 498
  • „REKLAME FILMPREIS“ unterscheidungskräftig für Dienstleistungen – Anmerkungen zum BPatG Beschluss v. 05.2014 – 27 W (pat) 569/13, GRUR-Prax 2014, 381
  • Kennzeichnungskraft einer an beschreibende Angabe angelehnten Marke kann originär durchschnittlich sein – Anmerkungen zum BPatG Beschluss v. 04.2013 – 28 W (pat) 502/12, GRUR-Prax 2013, 356
  • Drittauskunftsanspruch wegen Gemeinschaftsmarkenverletzung in anderen EU-Staaten – Anmerkungen zum Urteil des OLG Frankfurt 31.05.2012 – 6 U 10/11, GRUR-Prax 2012, 437