Aufbrauchfrist

Wenn ein Rechtsverstoß nicht besonders schwer wiegt und eine vollständige Vernichtung der betroffenen Werbemittel insofern unverhältnismäßig wäre (z.B. Fehler in der Preisangabe bei einem Produkt in einem 100seitigen Katalog), wird regelmäßig von den Gerichten eine Aufbrauchfrist gewährt, also eine Zeit, innerhalb derer der Rechtsverletzer die bereits produzierten Werbemittel abverteilen kann, bzw. innerhalb derer er seine Werbung umstellen kann.