Anspruchsverpflichtete im Wettbewerbsrecht

Im Falle einer Wettbewerbsverletzung richten sich die Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz sowohl gegen das Unternehmen, in dem die wettbewerbswidrige Handlung begangen wurde, als auch gegen den Geschäftsführer des Unternehmens. Die Haftung des Geschäftsführers ist jedoch ausgeschlossen, wenn er von der Rechtsverletzung nichts wusste und nach Kenntnisnahme diese sofort beseitigt hat.
Prinzipiell ebenso persönlich verantwortlich sind diejenigen Personen im Unternehmen, die die Rechtsverletzung persönlich begangen haben. Ein Vorgehen gegen die einzelnen Mitarbeiter findet aber in der Praxis so gut wie nie statt.